Ich erinnere dich nicht daran,
wie du sein solltest.
Ich erinnere dich daran,
wer du bist.
Nicht,
weil ich deinen Weg kenne.
Sondern, weil ich sehe,
dass er längst in dir beginnt.
Manchmal ist das unbequem.
Denn wer Menschen
an ihren eigenen Weg erinnert,
stellt Fragen:
An Gewohnheiten.
An Erwartungen.
An Rollen,
die längst zu eng geworden sind.
Nicht jeder möchte diese Erinnerung
schon heute erfahren.
Und doch
beginnt genau dort
manchmal Veränderung.
Darum vertraue ich.
Nicht darauf,
dass jeder sofort versteht.
Sondern darauf,
dass das,
was wahr ist,
seinen Weg findet.
Und vielleicht
ist das genug.
Mein Lohn ist der Moment,
in dem dein Blick ruhiger wird.
In dem du dich selbst
ein kleines Stück wiederfindest.
-AWi-
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